In der heutigen Folge teile ich meine Gedanken zu verschiedenen Aspekten des Trail- und Ultralaufens. Wie weit sollten wir gehen in einem Rennen? Wie viel ist genug und wie gelange ich vom Bedürfnis nach äußerer Anerkennung hin zu einer inneren Zufriedenheit?
Das Gespräch mit Alpinefex Tobi wirkte noch nach, vor allem was seine Sichtweise auf Sicherheit und Eigenverantwortung im (Berg)sport bedeutet. Und auch seine Haltung zum Wettkampfsport.
Freue dich auf eine etwas andere Folge, direkt aus dem Nähkästchen geplaudert.
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Wenn dir diese Folge gefallen und dich ein Stück auf deinem Weg weitergebracht hat, teile sie gern mit anderen Menschen und besuche meine Webseite www.annachughes.com, wenn du dir andere Podcast-Folgen anhören oder Blogbeiträge lesen möchtest.
Solltest du gerade beim Laufen festhängen, nicht wirklich vorwärts kommen oder dir der Mut oder auch das Wissen fehlen, wie du das nächste Level erreichen kannst, dann schau´ in der Rubrik „Coaching“ auf meiner Webseite vorbei. Ich bin mir sicher, eine passende Lösung für dich zu haben.
Auch über eine kurze und ehrliche Bewertung auf iTunes freue ich mich sehr.
Auf den ersten Blick könnte man meinen, Tobi sei der nette freundliche Mann von nebenan. Das ist er auch, aber er hat es auch faustdick hinter den Ohren. Mit einem Schmunzeln öffnet mir der bekannteste und erfolgreichste Bergsport-YouTuber an einem lauen Sommerabend die Tür, zeigt mir seinen penibelst aufgeräumten Schuh- und Kleiderschrank, an dem jedes Teil seinen Platz hat, damit er, wie er selbst sagt, möglichst schnell Zugriff auf alles hat, was er für seine Trainings und ausgedehnten Bergtouren benötigt.
Auch sonst wirkt seine Wohnung sehr strukturiert, in der Küche hat er in einer Ecke seinen Arbeitsplatz mit einem großen PC installiert. Kurzum zeigt er mir seine aktuellen Kommentare auf sein neuestes Video und vergibt schnell ein paar Herzen. Die Community sei ihm sehr wichtig, nicht nur regelmäßig ein Video hochzuladen und es dabei zu belassen.
Der Alpinefex hat es in relativ kurzer Zeit zu viel Erfolg gebracht, auch wenn er selbst immer wieder betont, wie wichtig es ist, die Durststrecken zu überwinden und an seine eigene Sache zu glauben. So unverstellt natürlich und bodenständig wie er in seinen Videos rüberkommt, ist er auch in Realität. Wir kennen uns erst seit ein paar Monaten, ein lustiger Zufall führte zu einer spontanen Faltstock-Ausleihe und in dieser Folge locke ich Tobi etwas aus seiner Reserve.
Strikt trennt er Privates und Berufliches von seinem Leben als Bergsport-Athlet, wie er sich selbst bezeichnet. Influencer oder sonstige Modewörter in der Branche liegen ihm völlig fern. Erst kürzlich wurde der Spiegel auf ihn aufmerksam und beehrte ihn mit einem Artikel über seine Überschreitung des Jubiläumsgrates.
Doch was gern von den Medien als Extrem tituliert wird ist für ihn ganz einfach das, was er am liebsten tut- sich möglichst schnell und nur mit dem Nötigsten in den Bergen zu bewegen. Ob laufend, auf Skiern oder in Bergstiefeln. Tobi ist für alle Jahreszeiten gewappnet und ein echter Allrounder, der meist nach Gefühl trainiert und dem Wettkampfgeschehen die kalte Schulter zeigt.
Bis auf wenige Ausnahmen steckt er tagein, tagaus viele Stunden in die Vorbereitung seiner nächsten Dokumentation und sein eigenes Training. Er will nahbar bleiben, jede Tour nachvollziehbar für jeden machen, der Lust hat, die Berge zu erkunden. Seine Geradlinigkeit gibt ihm Recht.
Dass daraus einmal eine Fangemeinde von fast 13 000 Anhängern entstehen würde, war jedoch nie sein Plan.
In diesem ernsthaften und auch amüsanten Gespräch beleuchten wir seine Motivation, die ersten Anfänge, sein Training, warum er nie Zeiten veröffentlicht und wie er auch mit den Kehrseiten des Erfolgs umgeht. Außerdem spricht Tobi über ein Erlebnis nach dem Abstieg vom Mont Blanc, das ihn zu einer Ernährungsumstellung bewog und ihn beständig zu noch mehr Fitness und Ausdauerfähigkeit befähigt.
Die Liste der Themen, die in diesen 80 Minuten stecken, ist lang und wenn es ein Wort gibt, das es auf den Punkt bringt, worum es letztlich geht, ist es einfach die pure Begeisterung für die Berge, die Bewegung in der Natur und sich jeden Tag ein wenig Glück zu erschaffen.
In dieser Folge erzähle ich dir über meine schwierige Entscheidung, den Skymarathon nicht mitzulaufen und was das im Nachhinein bewirkt hat. Es geht auch darum, wie du Selbstvertrauen zurück gewinnst, wenn es mal nicht so läuft. Ich nehme dich mit auf meinen Weg der langen Verletzung und warum die Erfahrung gut war und neue Möglichkeiten geschaffen hat.
Möge dir diese Folge Hoffnung und Mut schenken, niemals den Kopf in den Sand zu stecken, sondern immer wieder an dich zu glauben.
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Auf den ersten Blick wirkt Helga Hengge, einst als ehemalige Moderedakteurin in einer schillernden, glamourösen Welt unterwegs, zart und zurückhaltend, als wir uns an ihrer Haustür an einem heißen Sommertag begrüßen. Doch wir kommen sofort kommen ins Gespräch und tauchen ein in ihre besondere Geschichte, ihre Welt der Berge.
Wie ihre Großeltern den Weg in die Berge zunächst sehr früh ebneten, der Traum von den höchsten Gipfeln dann jedoch über 22 Jahre ruhte, bis ein Sommertag in New York plötzlich alles unerwartet und überraschend veränderte.
Als erste deutsche Frau hat sie nicht nur den Mount Everest bestiegen, sondern auch noch alle weiteren sechs höchsten Gipfel der 7 Kontinente – dies als erste Frau überhaupt.
Helga ist eine Frau der leisen Töne, die in sich ruht und am Berg eine ungeheure Willenskraft, Mut und Stärke zeigt. Die nie den Eindruck vermittelt, anderen etwas beweisen zu wollen, sondern sich aus eigener Begeisterung für die Berge und Ehrgeiz immer wieder neu auf den Weg macht, aktuell für ihr Projekt “Heilige Berge”.
In diesem Gespräch beleuchten wir ihr langjähriges Projekt “7 Summits” sowie die Polarität, also auch jene Aspekte, die es braucht, um eine erfolgreiche Expedition zu unternehmen und gleichzeitig den Mut zur Umkehr zu haben.
Wir sprechen auch über die Fähigkeit, in scheinbar ausweglosen Situationen das Gute zu erkennen und das Selbstvertrauen zu behalten. Und darüber, was der Spagat als Mutter mit eigenen Zielen zur Selbstverwirklichung bedeutet und wie diese Gratwanderung gemeistert werden kann.
Ein Gespräch über den Mut, aus der eigenen Landkarte herauszutreten und die Fähigkeit, die eigene Seelenruhe in der Stille und Weite der Natur anzuzapfen. Vom Suchen und Finden des Selbstvertrauens, von Neugier und dem Drang, unermüdlich Neues entdecken zu wollen.
Wir sprechen auch darüber, wie es ihr gelingt, eigene Grenzen zu verschieben und sich in der immer noch von Abenteurern dominierten Welt der Extrem-Bergsteiger zu behaupten, und welche Parallelen sich zwischen Moderedaktion und Bergsteigen auftun, wo man es nie vermuten würde.
Weitere Infos zu Helga, ihren Büchern, Vorträgen und Projekten gibt es hier:
Webseite: https://www.helgahengge.com/startseite
Facebook: https://www.facebook.com/helgahengge und https://www.facebook.com/helgahengge.sevensummits
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Solltest du gerade beim Laufen festhängen, nicht wirklich vorwärts kommen oder dir der Mut oder auch das Wissen fehlen, wie du das nächste Level erreichen kannst, dann schau´ in der R
Ich habe mir überlegt, mal so richtig aus dem Nähkästchen zu plaudern. Was braucht´s für einen Skymarathon, der auf die höchste Europas mit 4554 m führt? Wie läuft die Trainingsgestaltung ab, nebst Familie und zwei Businesses und dem täglichen Druck in der Selbständigkeit? Welche Hürden musste ich in der langen Vorbereitung nehmen und warum tut man sich so etwas freiwillig an, wenn man doch einfach ganz locker und leicht durch die Gegend laufen könnte?
Ich nehme dich mit zum Anfang, als die Idee entstand und diese immer mehr Form annahm und welcher Antrieb dahinter steckt, so viel Aufwand in Kauf zu nehmen. Auch jetzt, 2 Wochen vor dem Startschuss, ist das Training noch nicht abgeschlossen. Ein wesentlicher Teil erfolgt quasi auf den letzten Drücker, die Akklimatisierung in der Höhe. Und das zu lösen hat mir einiges an Kopfzerbrechen gemacht.
Möge dich diese Folge in irgendeiner Art und Weise inspirieren, deinen Weg zu gehen und dich hinaus zu wagen in höhere Sphären sowie Mut zu haben, dir große Ziele zu stecken und diese zu realisieren.
Was ist dein nächstes großes Ziel? Teile das in den Kommentaren oder / und über die folgenden, anderen Kanäle.
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